Teror

Schönster Markt auf Gran Canaria

10.07.2016 - Wir hatten uns dazu entschieden, den schönsten Markt auf Gran Canaria zu besuchen. In Teror soll er immer sonntags stattfinden. Nach einem kurzen Wach-Auf-Frühstück sind wir mit unserem Mietwagen über die Autobahn CG-1 in das Bergdorf gefahren. Nach etwa 75 Minuten Fahrzeit hatten wir unser Ziel erreicht. Das letzte Teilstück führte uns über schöne Serpentinen und hügelige, karge Landschaften in die Marktstadt.

Parkplatzsuche

In Teror angekommen, waren wir überrascht, dass bereits viele Menschen, Einheimische und Touristen, auf den Beinen waren. Für 2 Euro hatten wir bald einen zentralen Parkplatz gefunden - gleich beim Busbahnhof. Mir ist auch in Teror aufgefallen, dass für Busfahrgäste schöne und saubere und sonnengeschützte Busbahnhöfe zur Verfügung stehen. Hier sogar mit einem klimatisierten Aufenthaltsraum. Im Raum Getränkeautomaten mit gekühlten und heißen Getränken. Ein toller Service. Und sauber ist auch alles.

Kein Markt wie sonst

Die Markstände zogen sich durch viele Gassen und rund um die große Kirche. Während des Markttreibens fand ein Gottesdienst statt. Die mächtigen Türen der imposanten Kirche waren geöffnet und... die Kirch war voll. Nicht nur die Sitzplätze waren belegt - schier unmöglich ein Durchkommen, weil viele Gottesdienstbesucher standen.

In den kleinen Bars und Cafés war reger Betrieb. Das Höhendorf war sonnenverwöhnt. Aber keine Brise Luft brachte Abkühlung. Sommerlich bekleidet trafen sich in den Gassen die Einheimischen bei einem Kaffee, Bier oder Likör und tauschten die neuesten Meldungen und Informationen aus.

Auf dem Markt gab es auffallend viele Stände mit handgefertigten Produkten. Hinter den Ständen waren junge Marktbeschicker und lebensgezeichnete Insulaner zu sehen. Mit gemütlicher Gelassenheit wurden alle Fragen beantwortet. Keine "Staubsaugerverkaufsgespräche", kein aufdringliches und aktiv penetrantes Verkäufergebahren.

Mitbringsel

Wie von fast jedem Urlaub habe ich in Teror in einem kleinen Laden ein Mitbringsel für mich selbst gefunden Ein schöne, handgefertigte Espressotasse mit Unterteller. Eine Eidechse und die typisch kräftigen Farben der Insel waren mit vielen kleinen Mosaiksteinchen auf das Rohmaterial aufgebracht. Das Gedeck erhält einen Platz neben den anderen Espresso-Gedecken aus aller Welt.

Bei jedem Espresso, den ich aus einer der Tassen trinke, bin ich für vier bis fünf Schlückchen kurzweilig in einer anderen Welt. Ich will sie nicht missen, die Erinnerungen, die mir jede Tasse immer wieder aufs Neue schenkt.

Sonnenschutz

Und zum Schluss ein Pferd

Wir waren auf dem Weg zu unserem Auto. Gerade schlenderten wir über den Busbahnhof, als ich meinen Augen nicht traute. Wie von einer Tarantel gestochen sprang ich, meine Kamera im Anschlag, über die Straße und lief in Richtung Ortseingang. Zwischen all den blechernen Fortbewegungsmittel auf vier Rädern fiel mir sofort der Reiter mit seinem Pferd auf. Ein stolzer Schimmel, gesattelt und ein Ohrenschmauss das taktvolle "Klack - Klack" der Hufeisen auf der asphaltierten Strasse.

Das war es aber noch nicht. Der Schnappschuss war noch nicht auf den Chip gebannt. Der sonnengegerbte Reiter lenkte sein Pferd mit geschickten Zügeleinheiten auf das Areal der naheliegenden Tankstelle! Wow - welch Anblick. Ein Pferd zwischen anderen PS-starken Blechhüllen nahe einer Zapfsäule. Und dieses Motiv habe ich festgehalten.

Zügeleinheiten

Das war es aber noch nicht. Der Schnappschuss war noch nicht auf den Chip gebannt. Der sonnengegerbte Reiter lenkte sein Pferd mit geschickten Zügeleinheiten auf das Areal der naheliegenden Tankstelle! Wow - welch Anblick. Ein Pferd zwischen anderen PS-starken Blechhüllen nahe einer Zapfsäule. Und dieses Motiv habe ich festgehalten.

Pferd an der Zapfsäule

Handwerk

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